Bizerba Presse-Info

Schönes Wetter und die Grillsaison läuft auf Hochtouren:

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Augen auf beim Fleischkauf

Die Deutschen kaufen immer mehr abgepacktes Fleisch aus dem Supermarktregal. Das geht aus einem Bericht der (externer Verweis) Berliner Zeitung hervor. Demnach habe sich der Anteil der Selbstbedienungsware am Gesamtabsatz in den vergangenen fünf Jahren von 23 Prozent auf 43 Prozent fast verdoppelt. Doch der Frischezustand eingeschweißter Ware ist anders als beim Obstkauf schwieriger zu beurteilen. Worauf also gilt es bei der Auswahl zu achten? Der erste Blick gilt der Farbe. Geflügel und Schwein sind helle Fleischsorten und sollten eine zart- bis dunkelrosa Farbe haben, berichtet (externer Verweis) ARD-Online. Das Gewebe von Rind, Lamm und Wild hingegen sei im frischen Zustand rot bis dunkelrot.

Damit optische Veränderungen für den Käufer gut zu erkennen sind, empfehlen Ernährungsexperten, das Fleisch ohne Marinade zu kaufen. „Stark vorgewürzte Sachen erlauben mehr Missbrauch. Am einfachsten ist es für Verbraucher, ein klares, sauberes Stück Fleisch zu kaufen. Da lässt sich am wenigsten manipulieren“, so der Ernährungsexperte Werner Eckert im Interview mit ARD-Online. Frischfleisch liegt zudem trocken in der Packung und ist geruchsneutral - Nässe, bräunliche Färbung, säuerlicher oder süßlicher Geruch sowie Flecken bilden eine so genannte Verderbnisflora und signalisieren den einsetzenden Verderb. „Die Verderbnisflora ist für das verantwortlich, was der Verbraucher sieht. Sie führt zu Schleimbildungen und Verfärbungen", erklärt Judith Kreyenschmidt vom Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn.

Neben der Entwicklung einer sichtbaren Verderbnisflora kann es aber auch zu einer Vermehrung von krankmachenden Bakterien kommen, die weder Aussehen, Konsistenz, Geruch noch Geschmack beeinflussen. Besonders anfällig ist Hackfleisch. Hier ist die schützende Umhüllung des Muskels vollständig zerstört und Mikroorganismen können sich uneingeschränkt vermehren. Auch bei kühler Lagerung beginnt der Verderb von Hackfleisch bereits nach zwei Tagen. Das (externer Verweis) Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit rät daher, genauestens auf das Verbrauchsdatum zu achten. Dieses gibt den Tag an, an dem die Ware spätestens zu verarbeiten ist. Bei länger haltbaren Produkten gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum Auskunft darüber, innerhalb welcher Zeitspanne die Ware ihre optimalen Geschmackseigenschaften behält.

Zu diesen Angaben ist der Fleischproduzent gesetzlich verpflichtet. Er garantiert allerdings nicht dafür, dass Zwischenhändler und Speditionsunternehmen die Kühlkette lückenlos einhalten. Werden hier Fehler gemacht, so steigt die Keimentwicklung explosionsartig an. Neue Etiketten sollen deshalb die Geschichte der Kühlkette dokumentieren und den Verbraucher vor Lebensmittelvergiftungen schützen. „Technisch funktioniert es so: Eine spezielle Farbe, eine Polymerfarbe, wird auf ein Etikett aufgebracht. Die Farbe wird mit UV-Licht bestrahlt, und zwar genau in dem Moment, wenn das Hackfleisch verpackt wird. Nachdem dieses UV-Licht dort appliziert wurde, kommt ein Filterelement über diese Farbe, so dass spätere Manipulationen ausgeschlossen sind. Gleichzeitig fängt natürlich die Zeit an zu laufen und über Zeit und Temperatur beginnt sich das Etikett langsam zu entfärben“, erklärt Martin Arndt, technischer Geschäftsführer des Technologieherstellers Bizerba im Interview mit dem (externer Verweis) Deutschlandfunk. In Zukunft könne der Kunde demnach sehen, ob die Ware vorschriftsmäßig gelagert wurde. Und die Grillabende liefen keine Gefahr, durch Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen - den typischen Symptomen einer Lebensmittelvergiftung - gestört zu werden.

Über Bizerba

Bizerba ist ein weltweit operierendes, in vielen Bereichen marktführendes Technologieunternehmen für professionelle Systemlösungen der Wäge-, Informations- und Food-Servicetechnik in den Segmenten Retail, Food-Industrie und Logistik. Branchenspezifische Hard- und Software, leistungsstarke netzwerkfähige Managementsysteme sowie ein breites Angebot von Labels, Consumables und Business Services sorgen für die transparente Steuerung integrierter Geschäftsprozesse und die hohe Verfügbarkeit der Bizerba spezifischen Leistungsmerkmale.

Mit über 2.800 Mitarbeitern, 21 eigenen Gesellschaften in 20 Ländern und 58 Ländervertretungen weltweit setzte die Bizerba GmbH & Co. KG 2006 im Konzern 410 Mio. EUR um. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Balingen, weitere Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch, Bochum und Shanghai.

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