Intelligentes Etikett weist Wege aus der Krise:

BIZERBA Presse-Info


Neues Vertrauen beim Verbraucher durch ein Maximum an Transparenz

Bizerba bringt die "Gläserne Produktion" aufs Etikett / Alle wichtigen Informationen auf der Verpackung statt in der Datenbank / Neuartiges Etikettiersystem hinterlegt über den PDF 417-Code viele verbraucherrelevante Informationen leicht lesbar auf kleiner Etikettfläche

Als einer der weltweit führenden Anbieter von statischer und dynamischer Wäge- und Informations- sowie professioneller Food-Service-Technik weiß die Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen, um die mit diesen Geschäftsfeldern verbundenen Anforderungen und Problemstellungen in Handel, Handwerk und Industrie - und setzt sie in praxisgerechte, technisch wie betriebswirtschaftlich attraktive Lösungen um. Dies gilt aktuell ganz besonders für die Verarbeitung und den Verkauf von Fleisch und Fleischerzeugnissen.

Auf diesem Sektor dominiert seit geraumer Zeit eine Problematik der außergewöhnlichen Art, die durch Begriffe wie BSE, Antibiotikamissbrauch und MKS gekennzeichnet ist. Der galoppierende Vertrauensschwund bei Verbrauchern in Europa und zunehmend in aller Welt führte bereits zu dramatischen Entwicklungen im Fleischmarkt und beschäftigt zudem die Politik auf höchster europäischer Ebene.

Ein aus Bizerba-Sicht besonders glaubwürdiger Weg, verlorenes Vertrauen in Fleisch und Fleischerzeugnisse neu aufzubauen, führt über eine offene, vollständige Verbraucherinformation sowie eine umfassende Darstellung der Prozesse, Verfahren und Rezepte. Das Instrument dafür: Etikettiersysteme mit dem PDF 417-Code. Dessen Besonderheit: Das innovative Etikett nimmt in jeder Verarbeitungs- und Vermarktungsstufe zusätzliche Informationen auf und schafft damit die so häufig eingeklagte Transparenz.

Vertrauen zurückgewinnen

Verbrauchervertrauen basiert ganz wesentlich auf transparenten Produktions- und Vermarktungsprozessen, die den Marktteilnehmern auf professionelle und zugleich glaubwürdige Weise vermittelt werden müssen. Dazu der Bizerba-Geschäftsführer für das Ressort Vertrieb und Marketing, Rolf Schneider: "Wir geben unser Wissen in Sachen Kommunikation, Werbung und Marketing an unsere Kunden weiter, um ihnen in dieser so schwierigen Situation wirkungsvolle Wege zur Problemlösung aufzuzeigen."

Zwar verfügt der Verbraucher bereits heute - ganz besonders bei Rindfleisch - über eine Fülle gesundheitsrelevanter Informationen, nimmt sie jedoch nicht als hinreichend wahr. Es mangelt ihm an letzter Gewißheit, weil er die komplexen Aussagen komplizierter Systeme nicht nachvollziehen kann. Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung nach der "gläsernen Produktion" ebenso plausibel wie berechtigt.

 

Die Lösung: ein neues Etikettiersystem

"Die Vermittlung dieser Transparenz gestaltet sich jedoch um so schwieriger, je mehr Verarbeitungs- und Vermarktungsstufen auf dem Weg vom Landwirt zum Konsumenten eingebaut sind", beschreibt Schneider die Problematik. "Bizerba hat sich genau diesem Problem gestellt und für die arbeitsteilige Fleischvermarktung ein Etikettiersystem entwickelt, das via Etikett Transparenz für den Verbraucher schafft." Dieses Etikettiersystem mit dem PDF 417-Code ist laut Schneider "ein echtes Gewinner-Gewinner-Spiel", von dem alle profitieren: Der Schlachtbetrieb, der Zerlegebetrieb, der Verarbeitungsbetrieb, der Lebensmittelhandel, das Fleischerhandwerk und last, but not least der Verbraucher.

 

Viel Info auf wenig Raum

Der innovative PDF 417-Code verhält sich zum herkömmlichen Strichcode etwa wie der PC zum Rechenschieber. In der Logistikwirtschaft arbeiten professionelle Anbieter schon einige Zeit erfolgreich damit. Sein entscheidender Vorteil: Auf geringem Raum lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen darstellen. Genau hier liegt die wesentliche Funktion eines Etiketts, das Verbrauchervertrauen wieder herstellen soll. Denn die Angaben gemäß der Rindfleischkennzeichnungs-Verordnung sowie eine Fülle von freiwilligen und werblichen Angaben zum Produkt müssen in nachvollziehbarer Weise auf dem Etikett hinterlegt beziehungsweise ausgedruckt werden. Diese Informationsfülle nimmt in jeder Vermarktungsstufe und mit jedem Logistikschritt erheblich zu. Der herkömmliche Strichcode stieß dabei stets schnell an seine Grenzen.

 

Mit offenen Karten

Die bisher praktizierte Notlösung bestand darin, diese Daten extern zu speichern. Doch diese Art der Hinterlegung weist zwei erhebliche Nachteile auf: Die Trennung von Produkt und Produktdaten erfordert einen hohen organisatorischen Aufwand und beträchtliche Investitionen in Hard- und Software. Zudem wirkte sie nicht gerade vertrauensbildend.

Innovative Bizerba-Etikettiersysteme, vor allem auch die neuen Hochleistungsdrucker vom Typ GLP, kombinieren einfaches Handling für den Bediener mit einem Höchstmaß an vertrauensbildender Transparenz für den Verbraucher. Das Etikett - es läßt sich übrigens in Verbindung mit der praktischen Spezialsoftware Bizerba Label Designer ohne Mühe ebenso attraktiv wie individuell gestalten und ausdrucken - signalisiert: Alle Partner, die an diesem Fleischprodukt beteiligt waren, spielen mit offenen Karten. Nichts von Bedeutung bleibt dem Kunden verborgen. Dies gilt für die Pflichtangaben beim Rindfleisch: die Identnummer, die Angaben über Geburt, Mast, Schlachtung und Zerlegung. Und dies gilt ebenso für die freiwilligen Angaben etwa zu besonderen Haltungsformen der Schlachttiere. Bei verarbeiteten Erzeugnissen spielt das Etikett seine Stärken mit ernährungsphysiologischen Angaben entsprechend der Nährwertkennzeichnungs-Verordnung aus. Oder es werden auf attraktiven Schmucketiketten Zubereitungshinweise gegeben - Schmucketikett und Rindfleischetikettierung stellen keineswegs einen Widerspruch dar.

 

Vom Schlachthof zum Zerlegebetrieb

Der Schlachtbetrieb erfasst die Tierdaten (Ohrmarken) im PDF 417-Code. Im Zerlegebetrieb werden sie mit einem Handscanner eingelesen und im Etikettiersystem für den Druck weiterer Etiketten hinterlegt. Nach dem Zerlegen werden die neuen Etiketten gedruckt, die zugleich automatisch um die Informationen des Zerlegebetriebes ergänzt sind. Selbst wenn die Grob- und Feinzerlegung an verschiedenen Orten oder in verschiedenen Betrieben erfolgt - der PDF 417-Code kann keine Informationen verlieren.

 

Von der Zerlegung zur Verpackung

Endlos viele Möglichkeiten und endlos viele Fehlerquellen? Das war einmal. Ob Fleisch, Fleisch- und Wurstwaren offen in Mehrweg-Behältnissen, in Kunststoffsäcken oder in Mehrfachverpackungen (Masterpacks) transportiert werden, ob zentral oder dezentral ausgezeichnet wird: Das Etikett mit dem PDF 417-Code ist stets dabei. Immer wieder läuft mit Sicherheit ein und derselbe Vorgang ab: Das Etikett wird gelesen, mit neuen Daten ergänzt und vervollständigt ausgedruckt.

 

Von der Theke zum Kunden

Mehrere betriebliche Funktionen haben am Bearbeitungsprozess für ein wertvolles, mit Sicherheit gesundes Lebensmittel mitgewirkt. Alle für den Verbraucher relevanten Informationen präsentieren sich vollständig, deutlich lesbar und leicht verständlich - ob als Etikett auf der SB-Packung, als Ausdruck auf dem Waagenbon oder auf dem Preisschild in der Frischetheke.

Rolf Schneider bringt die Problematik aus Bizerba-Sicht auf den Punkt: "Unsere Kunden in der Fleischwirtschaft sind von den Auswirkungen einer außerordentlich schweren Krise besonders hart betroffen. Diese Krise geht auch uns als langjährigen Lieferanten der Branche an. Wir sehen es deshalb als unsere Aufgabe an, unseren Geschäftspartnern schnell und wirkungsvoll gangbare Wege aus dieser schwierigen Situation aufzuzeigen - zum Vorteil des Verbrauchers."

 

Spezialinfo anfordern

Interessenten können unter dem Stichwort "Gläserne Produktion" zwei Spezialinformationen kostenlos anfordern: Zum Thema PDF 417-Code: Eine 8-seitige Broschüre, die anschaulich und genau beschreibt, wie ein intelligentes Etikett dem verunsicherten Verbraucher die gläserne Produktion vermitteln kann. Ferner zum Thema: Wie moderne Wägetechnik mit Bons, Etiketten, Waagen-Displays und Lieferscheinen zur Vertrauensbildung beiträgt eine zweite, 6-seitige Farbbroschüre unter dem Titel "Sicherheit bieten, Vertrauen schaffen". Bezugsquelle: Bizerba, Marketing, Postfach 100164, 72301 Balingen.

 

Bizerba im Kurzprofil

Der Name Bizerba steht bei Anwendern in Handel, Handwerk und Industrie für innovative, qualitativ hochwertige Wäge- und Informationstechnik sowie effiziente Lösungen im Food-Service. Neben elektronischen, größtenteils systemfähigen Ladenwaagen einschließlich Kommunikationssoftware, Systemkassen, Food-Service- und Aufschnitt-Schneidemaschinen produziert und vertreibt das profilierte Technologie-Unternehmen auch Warenwirtschaftssysteme sowie Preisauszeichnungs- und Etikettieranlagen, Industriewaagen, vollelektromechanische Lastaufnehmer mit elektronischen

Auswerteeinrichtungen sowie Versandsysteme. Als wichtiges Zubehör für die hohe Leistung und Qualität aller druckenden Systeme werden in der eigenen P+E-Etikettenproduktion Qualitätsthermo-Produkte wie Bonrollen, Haft- und Selbstklebe-Etiketten sowie die einzigartigen neuen Linerless-Klebe-Bonrollen entwickelt und produziert. Mit rund 2.400 Mitarbeitern, 14 eigenen Landesgesellschaften und über 50 Ländervertretungen weltweit setzte Bizerba 1999 im Konzern rund 611 Mio. DM um. Hauptsitz der Gesellschaft ist Balingen, weitere Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch und Bochum. 

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