Bizerba GmbH & Co. KG:

BIZERBA Presse-Info


Höchstmarken bei Umsatz und Ergebnis

651 Mio. DM Konzernumsatz in 2000 / 6,5% über Vorjahreswert / Gut 10% Wachstum im Ausland / Leasing-Umsätze bei 30 % Plus / Innovationspreis des Wirtschaftsministers für den Technologieführer

Dank zügiger Internationalisierung und hoher Innovationskraft weist die Bizerba Unternehmensgruppe mit Sitz in Balingen, Baden-Württemberg, ein weiteres Rekordjahr bei Umsatz und Ergebnis aus. Im Geschäftsjahr 2000 stieg der Konzernumsatz des führenden Anbieters von Wäge- und Informationstechnik sowie Food-Service-Maschinen für Handel, Handwerk und Industrie nach einer Höchstmarke in 1999 (611,5 Mio. DM) um nochmals 6,5 Prozent auf 650,9 Mio. DM.

Nach Angaben des Vorsitzenden der Geschäftsführung, Hans-Georg Stahmer, verlief die Ergebnisentwicklung der weltweit operierenden Gruppe mit ihren 14 Auslandstochtergesellschaften und 55 Ländervertretungen unverändert positiv und lag einmal mehr über der Umsatzentwicklung. Den Jahresüberschuss nach Abzug der persönlichen Steuern der Gesellschafter gibt das Unternehmen mit 35,6 Mio. DM an, die zugehörige Umsatzrendite mit 5,5 %. Der Cashflow verbesserte sich auf 68,7 Mio. DM und weist damit in der 5-Jahresbetrachtung einen kontinuierlich steigenden Verlauf aus. "In diesem Zeitraum haben wir die Kennzahl verdreifacht", erläuterte Stahmer.

 

Absatzmotor Export

Während sich der Inlandsumsatz vor dem Hintergrund eines anhaltenden Preiskampfs und Investitionsdrosselung im Lebensmitteleinzelhandel um moderate 2 % auf 290,8 Mio. DM erhöhte, legte das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 10,3 % auf 360,1 Mio. DM abermals kräftig zu. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz steigerte sich damit von 53,4 % auf 55,3 %. Die höchsten Wachstumsraten verzeichneten die Auslandsgesellschaften in Italien, Mexiko, Kanada und den USA. Mit Bizerba Argentina S. A. gründete die Gruppe im Jahr 2000 ihre 14. Auslandsgesellschaft. Dazu Stahmer: "Der kontinuierlich wachsende Auslandsanteil geht einher mit einer zunehmend schärferen Profilierung als Global Player, die auch in den Nicht-Euro-Ländern entscheidende Umsatzzuwächse bringt."

 

Prämierte Innovationskraft

Neben einer forcierten Internationalisierung ist laut Stahmer die kontinuierlich weiter ausgebaute Innovationskraft des Technologieführers entscheidend für die weltweit steigende Marktakzeptanz der Bizerba Produktpalette. "Während 1998 Produkte, die bereits länger als drei Jahre im Markt waren, noch 72 % aller verkauften Geräte ausmachten, betrug ihr Anteil im Jahr 2000 nur noch 29 %. 'Junge Produkte', die sich im Produkt-Lebenszyklus noch in der Wachstumsphase befinden, tragen daher inzwischen mit 71 % zum Umsatz bei." Aktuelles Beispiel: Anfang März prämierte der Wirtschaftsminister eine neuartige, systemfähige Bizerba Elektronik-Ladenwaage mit dem 'Bundespreis für hervorragende innovative Leistungen für das Handwerk'.

 

Starkes Leasing-Geschäft

Besonders kräftig legten die Auslandsgesellschaften in Italien, Mexiko, Kanada und den USA mit zweistelligen Wachstumsraten zu. Auch Tschechien trug überdurchschnittlich zum Konzernwachstum bei. Im Durchschnitt lag die Umsatzentwicklung der ausländischen Töchter bei 9 %. Mit Bizerba Argentina S. A. gründete die Gruppe im Jahr 2000 ihre 14. Auslandsgesellschaft.

In der KG stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr von 427 Mio. DM um knapp 2 Prozent auf 434 Mio. DM. "Auch hier liegen wir insbesondere bei der Entwicklung der Auslandsmärkte weiterhin auf Plankurs", kommentierte Stahmer. "Zwar verzeichnen wir im Inland einen Rückgang von rund zwei Prozent, im Exportgeschäft dagegen konnten wir um gut acht Prozent zulegen. Dabei geht der kontinuierlich wachsende Auslandsanteil einher mit einer zunehmend schärferen Profilierung als Global Player, die uns auch in den Nicht-Euro-Ländern entscheidende Umsatzzuwächse bringt."

 

1. Quartal 2001 - gedämpfter Start

Für die Bizerba Gruppe wurde die Umsatzentwicklung zu Jahresbeginn wegen unüberwundener BSE- und MKS-Krise und bisher wenig erhöhter Investitionsfreude insgesamt abgeschwächt. Der Umsatz für die ersten drei Monate liege rund 5 % unter Vorjahr, berichtete der Vorsitzende der Geschäftsführung. Bei der Bewertung dieser Entwicklung sei allerdings zu berücksichtigen, dass in den ersten drei Monaten des Vorjahres Großaufträge abgewickelt wurden, die sich in diesem Jahr nicht wiederholen ließen. Im weiteren Jahresverlauf werde man von den bisher aufgeschobenen Investitionen zur Euro-Fähigkeit profitieren. Aus dem internationalen Vergleich geht nach Angaben Stahmers hervor, dass in Deutschland bisher eine vergleichsweise geringe Überzeugung zur frühzeitigen Umrüstung vorherrscht. So sei im europäischen Ausland bereits ein Euro-Ausrüstungsgrad von 65 % erreicht, während diese Kennzahl in Deutschland noch bei rund 40 % liege. Der April lasse bereits einen erfreulicheren Trend erkennen. Der Auftragseingang in den ersten vier Monaten zeige einen Anstieg von 4 % und der Auftragsbestand ein Plus von 18 % zum Vorjahr.

 

Hightech-Produktprogramm

Vor dem Hintergrund der gebremsten Vorbereitungen des Handels auf die Euro-Umstellung zum 1. 1. 2002 erreichte der größte Produktbereich "Elektronik-Ladenwaagen" nach einem zweistelligen Umsatzplus in 1999 im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 eine Steigerung von 4 %. Der marktanteilsstärkste Produktbereich "Preis- und Warenauszeichnungssysteme" legte dagegen mit 15 % einmal mehr deutlich zu. Auch der besonders chancenreiche Produktbereich "Warenwirtschaftssysteme" behauptete sich mit einer 8-prozentigen Steigerung in schwierigem Marktumfeld gut. 1,6 % Umsatzplus erreichte der Bereich "Papier und Etiketten". Die Bereiche "Industrielle Wäge- und Datentechnik", "Service" und "Food-Service-Maschinen" büßten im Vergleich zum Vorjahr zwischen 1,3 und 1,9 % ein.

Die Bandbreite der Produkteinführungen verlief bei Elektronik-Ladenwaagen von einem völlig neu entwickelten leistungsstarken Basisprogramm bis hin zu komplett vernetzbaren und mit modernster 32-Bit-Technologie unter dem Betriebssystem Windows CE arbeitenden Highend-Systemen. Stahmer zu weiteren Entwicklungen: "Der Handel setzt verstärkt auf unsere neue Linerless-Technologie mit einfach zu handhabenden Selbstklebe-Bons, die aufgrund des fehlenden, bei dieser Innovation überflüssigen Trägerbandes zudem Abfall vermeidet." Für diese Druckertechnik besitze Bizerba die europaweite, exklusive Patent-Lizenz und beginne die Vermarktung in absatzfördernder Alleinstellung. Neue Hochgeschwindigkeitsdrucker stünden für ein neues Zeitalter bei Handauszeichnern und Logistikdruckern. "Im Zuge rasant fortschreitender e-commerce-Märkte stehen auch für Logistiklösungen wie die neuen Parcel-Shipping- und vollautomatischen Karton-Etikettiersysteme die Zeichen weiter auf Wachstum", betonte Stahmer.

 

Bizerba im Kurzprofil

Der Name Bizerba steht bei Anwendern in Handel, Handwerk und Industrie für innovative, qualitativ hochwertige Wäge- und Informationstechnik sowie effiziente Lösungen im Food-Service. Neben elektronischen, größtenteils systemfähigen Ladenwaagen einschließlich Kommunikationssoftware, Systemkassen, Food-Service- und Aufschnitt-Schneidemaschinen produziert und vertreibt das profilierte Technologie-Unternehmen auch Warenwirtschaftssysteme, Preisauszeichnungs- und Etikettieranlagen, Industriewaagen, vollelektromechanische Lastaufnehmer mit elektronischen Auswerteeinrichtungen sowie Versandsysteme. Hauptsitz der Bizerba GmbH & Co. KG ist Balingen, weitere Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch und Bochum.

 

Bizerba-Pressekontakt

Bizerba GmbH & Co. KG
Postfach 100164, 72301 Balingen
Kontakt: Ursel Haase
Telefon: 07433 - 12 24 49
Telefax: 07433 - 12 52 44 9
Email: haasu@bizerba.de
Internet: http://www.bizerba.com

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