Kunden-Anwendungen
 

zweimal wiegen, Daten erfassen und verarbeiten,
selektieren und protokollieren

Erfrischungsgetränke in 9 l- und 18 l-Flaschen für Zapfanlagen

Beispiel einer Getränkeflasche für Zapfanlagen

 

In diesem Betrieb werden auf dem Karussell einer Ringfüllanlage (Höhenfüller) gleichzeitig immer über 30 Flaschen abgefüllt. Die Füllgewichte werden zu 100% auf Einhaltung der zulässigen Abweichung kontrolliert, um möglichen Reklamationen der Abnehmer vorzubeugen.

Da die Leerbehälter in der Regel (geringfügige) Gewichtsdifferenzen untereinander aufweisen, werden sie auf einer der Ringfüllanlage vorgeschalteten Waage gewogen. Die ermittelten Gewichte werden unter einer fortlaufenden Nummer im Rechner der Anlage gespeichert.

Nach dem Befüllen werden die Behälter auf einer zweiten Waage, Abb. 1, wieder gewogen und die Ergebnisse dem Rechner mitgeteilt. Dieser zieht das den Behältern zugeordnete Leergewicht ab und ermittelt das Füllgewicht (Sollgewicht). Anschließend veranlaßt er über die gemeinsame Auswerte-Einrichtung der Waagen, dass untergewichtige Behälter mittels Pusher auf eine Nebenstrecke gefördert werden. Dort werden sie entweder nachgefüllt oder ganz aus dem Produktionsprozeß herausgenommen.

 

Abb. 1 Gefüllte Behälter an der Weiche zur Selektion von Gut- und Untergewichten

 

Abb. 2 Auswerte-Einrichtung ITU

 

Die hier eingesetzte ITU [1], wertet die Wiegedaten beider angeschlossen Waagen aus. Sie ist programmierbar und kann damit den örtlichen Betriebsabläufen individuell angepaßt werden.

Der mit der Auswerte-Einrichtung gekoppelte Rechner stellt die eigentliche Bedienoberfläche zum Betreiben der Anlage. Darüber hinaus führt er die notwendigen Rechenoperationen durch und hält die in einer Logdatei gespeicherten Daten für statistische Analysen (Produktionsüberwachung usw.) zur Verfügung.

Die notwendige Software war ebenfalls Lieferanteil von Bizerba.

 

 

Bizerba Produkte im Einsatz

 

[1(Themenbereich wechseln) Auswertegerät ITU  
 

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