Kunden-Anwendungen
 

Sharp Electronics (Europe) GmbH in Hamburg:

Vollautomatische Versandabwicklung

Mit einem vollautomatischen Bizerba-Versandsystem rationalisiert Sharp in Hamburg den Versand im Ersatzteillager für Europa: 400 Pakete pro Stunde werden versandfertig gemacht.

Infolge der Fokussierung auf den Standort Hamburg sprengte das Versandvolumen für Ersatzteile bei der Sharp Electronics (Europe) GmbH alle gewohnten Größenordnungen. Deshalb entschied sich der japanische Elektronik-Spezialist für das bei sämtlichen Verkehrsträgern zugelassene computergesteuerte Versand-System CVS [1] von Bizerba. Das Unternehmen konnte damit die Versandlogistik optimieren und bedeutende Einsparungen bei den Verkehrsträgern erreichen.

Picken, packen, fördern, wägen, scannen, versenden. Aus diesen Abläufen bestehen die täglichen Arbeiten im Ersatzteile-Versand bei Sharp in Hamburg. Dabei sind aus ehemals 200 Sendungen heute nahezu 900 pro Tag geworden, die bis zum frühen Nachmittag versandfertig abgearbeitet sein müssen.

Angeschlossen sind gegenwärtig neun Niederlassungen, für die Sharp Hamburg alle Ersatzteillieferungen mit dem CVS von Bizerba abwickelt. Die Pakete gehen an den jeweiligen Kunden, die Sammelrechnung zur Niederlassung. Ausnahmen gibt es beim Versand in Drittländer.

Vollautomatisch und kundenspezifisch

Das Versandsystem CVS bietet dank der PC-Steuerung einen hohen Automatisierungsgrad und ermöglicht zugleich kundenspezifische Logistiklösungen.
 

Sendungsidentifikation per Scanner, Abruf der Empfängerdaten einschließlich der Versandfestlegungen vom Sharp-Hostsystem, Wiegen der Packstücke, Drucken der Paketscheine und Etikettierung - so stellt sich der Logistik-Ablauf im Sharp-Versand dar.

Das Bizerba-Versandsystem bewältigt das gewaltige Sendungsaufkommen vollautomatisch und kundenspezifisch, stets entsprechend den speziellen Anforderungen.

 

Abb.1: Bizerba Auszeichner bei Sharp Europe

Der in die CVS-Anlage eingebaute stationäre Scanner schafft über einen Barcode die Verbindung zum kundenseitigen Host und startet damit die individuelle Paketbearbeitung jeder Sendung. Im Filetransfer erfolgt die Datenkommunikation mit dem CVS-Rechner, der daraus die Paketscheindaten in Verbindung mit dem ermittelten Gewicht generiert. Die Aufbereitung der Daten erfolgt individuell nach den Vorschriften und Maßgaben der verschiedenen Verkehrsträger.

Die im Hause Sharp eingesetzte CVS-Konfiguration besteht aus dem Haupt-Arbeitsplatz mit automatischer Etikettierung und einem zweiten ergänzenden System zur manuellen Versandbearbeitung.
 

Abb.2: Versandfertige Pakete

 

Flexibler Stempel-Etikettierer

Nach Passieren des in die Fördertechnik integrierten Bizerba-Lastaufnehmers werden die Pakete dem automatischen Stempel-Etikettierer GS EO 7150 [2] der Bizerba-Versandanlage zugeführt. Er passt sich automatisch den unterschiedlichen Paket-Höhen an und gewährleistet, auch bei großen Versandlabeln, die sichere und schnelle Etikettierung direkt von oben.

Der Signalaustausch zwischen dem Bizerba-CVS und der SPS, welche die hauseigenen Fördersysteme steuert, ermöglicht es, Pakete, die dem Logistik-Standard nicht entsprechen, auszuschleusen und zum manuellen CVS-Arbeitsplatz umzuleiten.

 
Lückenlose Organisation mit CVS

Alle Daten bei Sharp laufen über das Bizerba-Versandsystem. Die Abrechnung mit den derzeitigen Sharp-Verkehrsträgern Post oder DHL erfolgt täglich bei Versandende. Auf Knopfdruck wird die komplette Versanddokumentation für die Warenübergabe erstellt und kann an die jeweiligen Dienstleister per DFÜ übermittelt werden.

 

 

 

Bizerba Produkte im Einsatz

 

[1(Themenbereich wechseln) Versand-Software CVS  
[2(Themenbereich wechseln) Stempeletikettierer GS EO 7150  
 

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