Kunden-Anwendungen
 

CIS-Rezepturanlage bei Teleplast in Braunschweig:

Produktkonstanz bei Farben und Lacken

Die Herstellung großer Mengen von Produkten wie Farben und Lacke setzt eine bestimmte Genauigkeit beim Dosieren der verschiedenen Komponenten voraus. Bei der Firma Teleplast in Braunschweig wird eine optimale Mengenkontrolle durch die CIS-Rezepturanlage von Bizerba ermöglicht.

Mit Hilfe des Waagenmanagementsystems CIS [1] von Bizerba können bei Teleplast alle Aufträge derart schnell und sicher umgesetzt werden, dass kein Auftragsstau entsteht.
 

Was bisher bei den Wäge- und Dosierprozessen auf manuellem Wege mit aufwendigen handgeschriebenen Datenprotokollen bewältigt wurde, läuft hier jetzt im Rahmen einer CIS-Rezepturanlage in einem Zentralrechner als transparenter Datensatz zusammen. Dieses von Bizerba entwickelte Computer-Industriewaagen-System zwingt den Bediener zu einer festgelegten Genauigkeit und macht die Produktion für die Auftragssteuerung transparent.

 

Abb.1: PC-Arbeitsplatz mit CIS Software

 
Dieses Instrument zur Kontrolle und Vereinfachung trägt gleichzeitig zur Erhöhung der Produktkonstanz bei und schaltet durch die permanente Bedienerführung Fehl- bzw. Übermengen-Produktionen aus.
 

Abb.2: Auswertegeräten ITU-EX

 

Intelligente Konfiguration

Alle CIS-Bestandteile für die Handrezepturwägung sind technisch sehr ausgereift. Zur Anlagenkonfiguration mit intelligenter Logistik bei Teleplast gehört eine Reihe elektromechanischer Waagen, jeweils mit Auswertegeräten ITU bzw. Auswertegeräten ITU-EX [2] zum Einsatz in Zone 1.

Bei den Geräten des Typs ITU handelt es sich um universelle Mikrocomputer-gesteuerte Wägeterminals, die als BDE-Station neben verschiedenen Wägefunktionen vielseitige Zusatzaufgaben wie Registrierung, Stückzahlermittlung, Steuerungsabläufe mit statischer Befehlsein-/-ausgabe, bidirektionaler online-Datenaustausch mit EDV/PC usw. erfüllen.

 
31 Terminals je Rechner

Das mikrocomputergesteuerte Auswertegerät ITU ist neben verschiedenen Wägefunktionen auch für den universellen Einsatz mit dem Terminal-Mode ausgerüstet. Dies bedeutet für den Bediener, dass er durch das bis zu vierzeilige LC-Anzeigedisplay im direkten Dialog mit dem CIS-Rezepturprogramm steht. Durch den Bizerba-Waagenbus (Profibus RS 485) können bis zu 31 solcher Waagenterminals an einen Leitrechner angeschlossen werden.

Produktionsprozess beschleunigt

Die Aufträge werden im CIS-System über einen Menüpunkt aus der Datei des Servers eingelesen. Der Start dazu erfolgt manuell am CIS. Alle Daten stehen in einer ASCII-Datei zur Verfügung.

Wobei es im CIS keine Stammdateien gibt: Es kann vielmehr mit einer Auftragseingangsdatei und einer Auftragsausgangsdatei gearbeitet werden. Notwendige Farbkorrekturen können nach der Analyse über den Leitrechner in ein spezielles Programmteil eingegeben werden und sowohl manuell als auch über die Wiegearbeitsplätze ausgeführt werden.

Die Bearbeitung erfolgt in vorgegebener Reihenfolge der Komponenten. Die Bediener können beliebig an jedem ITU arbeiten. Die Ausgabedatei wird nach vollständiger Bearbeitung bereit gestellt. Zuvor sind noch Auftragskorrekturen am Bildschirm möglich.

Die Zugangsberechtigung erfolgt durch Benutzernamen und ein Passwort. Damit wird auch im Herstellprotokoll die Handlung jedes Bedieners protokolliert.

Die Produktion ist dadurch effizienter und schneller geworden. Und die Qualität des Produktes hat sich ebenfalls verbessert.
 

Abb.3a: Die Anlagenkonfiguration bei Teleplast in Braunschweig.

Abb.3b: Detailansicht

 

Bizerba Produkte im Einsatz

 

[1 Waagenmanagement-Software CIS  
[2(Themenbereich wechseln) Auswertegerät ITU/ITU EX  
 

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